«Nur wer sich ändert bleibt sich treu und ist erfolgreich».

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Unternehmensberatungen übernehmen in der Wirtschaft eine wichtige Funktion:

Sie helfen Unternehmen Prozesse zu optimieren, Kosten einzusparen oder etwa neue Produkte einzuführen.

Gerade in Zeiten des institutionellen Wandels und der Change-Management-Prozesse sind Unternehmen z.T. nicht selbst in der Lage, passende Veränderungsprozesse einzuleiten, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden. 

Daher werden auch hier zunehmend Beratungsleistungen eingekauft. Nicht selten misstrauen Unternehmen allerdings den Beratern, zögern, sich ihnen gerade bei Kultur-Veränderungsprozessen oder gar in der moralischwen KriNosrat Pesechkian mit Tillmann Jossése anzuvertrauen. Die jüngsten Unternehmensskandale scheinen dieses Unbehagen zu bestätigen. Warum haben Beratungen Schwierigkeiten, Themen wie Ethik, Glaubwürdigkeit und Verantwortung im Markt zu platzieren?

Ethische Aspekte wurden lange Zeit in der Beratungslandschaft vernachlässigt. Berater galten als „hard-fact-orientierte“ Restrukturierer, die auf der Kostenseite Einsparungspotential generieren. Seit den jüngsten Entwicklungen hat sich dies geändert. Unternehmensberatungen werden sensibler für Ethik und Moral, erkennen ihre Bedeutung und die gesellschaftspolitische Funktion. Wir möchten genau hier weiter forschen und untersuchen, über welche Kanäle Beratungen sich dem Thema „Unternehmens- und Wirtschaftsethik“ öffnen können.

Bei dem Thema Unternehmensethik und Beratung handelt es sich um ein zentrales Thema an der Schnittstelle von Ökonomie und Philosophie.